Das Haus von 1933 erhielt im Zuge der Sanierung eine neue Treppe, nicht als isoliertes Bauteil, sondern als Teil der Architektur. Die gewendelte Wangentreppe nutzt den vorhandenen Grundriss präzise: großzügigere Auftrittsbreiten, ein harmonisch geführter Treppenverzug und exakt proportionierte Überstände sorgen für ein Gehen, das leicht und selbstverständlich wirkt.
Eichenstufen treffen auf ruhige, weiß lackierte Wangen, das filigrane Geländer begleitet die Bewegung. So entstand eine Treppe, die den Charakter des Hauses respektiert und zugleich zeitgemäßen Komfort bietet – ein Aufgang, der nicht nur ästhetisch überzeugt, sondern den Alltag spürbar erleichtert und dem Haus eine klare, zeitlose Achse gibt.